Skandia Dread Disease Versicherung

Versicherungsschutz

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Die Schwere Krankheiten Versicherung der Skandia Versicherung heißt ganz treffend Skandia Dread Disease und gehört zu den fondgebundenen Versicherungen. Der Tarif Skandia Dread Disease wird in zwei Varianten angeboten, Basis und Komfort.

Der Versicherungsschutz umfasst im Basistarif sieben schwere Krankheiten und den Tod des Versicherungsnehmers. Im Tarif Komfort wird der Schutz auf insgesamt 33 schwere Krankheiten und Ereignisse wie schwerer Unfall ausgeweitet. Bei der Skandia Dread Disease sind Kinder des Versicherungsnehmers kostenfrei mitversichert. Ebenfalls enthalten ist eine Hinterbliebenenabsicherung für den Fall, dass der Versicherungsnehmer verstirbt.

Für wen eignet sich die Skandia Dread Disease Versicherung?

Die Skandia Dread Disease Versicherung eignet sich für jeden, der im Fall einer schweren Erkrankung finanzielle Soforthilfe benötigt oder die Versorgung seiner Familie absichern möchte. Sie eignet sich sowohl als Ergänzung als auch als Ersatz einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Das macht sie vor allem für Menschen interessant, die aufgrund von Vorerkrankungen oder der Ausübung riskanter Berufe keine oder nur eine sehr teure BU bekommen können.

Eine schwere Erkrankung ist oft eine große finanzielle Belastung für die Betroffenen und deren Angehörigen. Die Krankenkasse bezahlt nur für bestimmte bewährte Therapien. Für moderne, neue oder teurere Behandlungsmethoden müssen Betroffene in der Regel teure Zuschläge aus eigener Tasche bezahlen. Auch die längerfristigen Folgen sind zu berücksichtigen, denn der gegebenenfalls notwendige behindertengerechte Umbau des Hauses geht ebenso ins Geld wie das reduzierte bzw. wegfallende Einkommen aufgrund beruflicher Einschränkungen. Eine Dread Disease Versicherung stellt für diesen Fall ein finanzielles Polster zur Verfügung.

Jeder im Alter zwischen 15 und 60 Jahren kann die Dread Disease Versicherung der Skandia abschließen. Die Versicherungsdauer beträgt je nach Vereinbarung zwischen 5 und 60 Jahre, jedoch endet der Versicherungsschutz spätestens im Alter von 75 Jahren. Die Beiträge orientieren sich an Faktoren wie Vertragslaufzeit, Tarifoptionen oder Versicherungssumme, jedoch gibt es einen Mindesttarifbeitrag von 30 Euro pro Monat. Nichtraucher haben die Möglichkeit eines Nichtraucherrabatts.

Allgemeine Leistungen der Skandia Dread Disease

Im Falle einer schweren Krankheit leistet die Skandia Dread Disease zeitnah eine Einmalzahlung in Höhe von bis zu 4 Millionen Euro. Im Todesfall zahlt die Skandia den Angehörigen je nach Vereinbarung zwischen 5 und 100 Prozent der Versicherungssumme, mindestens aber 1.500 Euro aus. Kinder des Versicherungsnehmers sind ab dem 30. Tag nach der Geburt bis zum 18. Geburtstag mitversichert.

Es spielt keine Rolle, ob es Stief-, Adoptiv- oder leibliche Kinder sind. Die Versicherungssumme beträgt 50 Prozent der für den Versicherungsnehmer vereinbarten Summe, maximal jedoch 35.000 Euro pro Kind. Haben beide Elternteile eine Dread Disease Versicherung bei der Skandia abgeschlossen, ist das Kind doppelt versichert, erhält also bis zu 70.000 Euro.

Bei der Skandia sind im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern auch Erkrankungen aufgrund von Epidemien mitversichert und der Versicherungsschutz endet nach dem ersten Leistungsfall nicht. Es handelt sich um eine fondgebundene Versicherung mit Überschussbeteiligung. Erwirtschaftet die Skandia mit den Fonds Gewinne, werden die Versicherungsnehmer daran beteiligt. Das geschieht in Form von Beitragsreduzierungen oder Neuinvestitionen in Investmentfonds. Ausgezahlt werden die Überschüsse im Leistungs- bzw. Todesfall sowie bei Kündigung oder Ablauf des Vertrags.

Leistungen Skandia Dread Disease Basisschutz

Der Basisschutz versichert sieben schwere Erkrankungen bzw. gesundheitsbezogene Ereignisse:

  • Bypass-Operation
  • Herzinfarkt
  • HIV (Aids) infolge von Berufsausübung oder Bluttransfusion
  • Krebs
  • Multiple Sklerose
  • Nierenversagen
  • Schlaganfall

Exakte Definitionen genannter Krankheiten und Ereignisse sind den offiziellen Versicherungsbedingungen der Skandia zu entnehmen.

Erweiterte Leistungen Skandia Dread Disease Komfortschutz

Der Komfortschutz der Skandia Dread Disease Versicherung bietet einen deutlich umfangreicheren Leistungsumfang und versichert über den Basisschutz hinaus folgende Krankheiten bzw. Ereignisse:

  • Einschränkung geistiger Leistungsfähigkeit
  • Alzheimer-Krankheit
  • Präsenile Demenz
  • Aortenplastik
  • Bakterielle Meningitis
  • Blindheit
  • Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
  • Enzephalitis
  • Fortgeschrittene Lungenerkrankung
  • Gehörlosigkeit
  • Herzklappenoperation
  • Hirntumor
  • Kardiomyopathie
  • Koma
  • Lähmung
  • Motoneuron-Erkrankung
  • Organtransplantation
  • Parkinson
  • Pflegebedürftigkeit
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Progressive Supranukleäre Blickparese
  • Sprachverlust
  • Terminale Krankheit
  • Verbrennung
  • Verlust von Gliedmaßen
  • Vollständige Erwerbsminderung
  • Schwerer Unfall

Im Falle eines schweren Unfalls wird eine Teilleistung in Höhe von 25 Prozent der Versicherungssumme bzw. maximal 75.000 Euro erbracht. Exakte Definitionen der Erkrankungen und weitere Leistungsvoraussetzungen sind den offiziellen Versicherungsbedingungen der Skandia zu entnehmen.

Für Unternehmen: Skandia Dread Disease Keyman

Unternehmen können Führungskräfte mit der Skandia Dread Disease Keyman Versicherung absichern. Dabei versichern sie die finanziellen Folgen, sollte eine Führungskraft aufgrund einer schweren Erkrankung oder eines schweren Unfalls ausfallen. Ein solcher Ausfall kann schwere finanzielle Folgen bedeuten, wenn zum Beispiel Projekte in Verzug geraten oder Kunden die Vergabe von Aufträgen an diese Person gebunden haben. Außerdem entstehen noch weitere Kosten durch die Suche und Einarbeitung eines Nachfolgers.

Mit der Skandia Dread Disease Keyman Versicherung können Unternehmen solche finanziellen Folgen kompensieren. Das Unternehmen versichert den Mitarbeiter in Führungsposition und zahlt dementsprechend die Beiträge. Das bedeutet aber auch, dass die Leistungen an das Unternehmen ausgezahlt werden, nicht an die versicherte Person. Dadurch werden zumindest die wirtschaftlichen Folgen für den Betrieb aufgefangen und die Existenz des Unternehmens wird durch den Verlust nicht bedroht.

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