Gothaer Dread Disease Versicherung – Perikon Versicherung

Perikon ist der Name des Dread Disease Versicherung der Gothaer Versicherung. Perikon umfasst Versicherungsschutz für 50 schwere Krankheiten. Es handelt sich hier um eine fondgebundene Dread Disease Versicherung, was bedeutet, dass nach Ablauf des Versicherungszeitraums mit einer Überschussauszahlung gerechnet werden kann.

In der Basisabsicherung leistet die Gothaer im Leistungsfall eine Einmalzahlung. Die Schwere Krankheiten Versicherung lässt sich mit mehreren optionalen Versicherungsbausteinen wie zum Beispiel Berufsunfähigkeitsversicherung kombinieren. Tritt die Berufsunfähigkeit ein, wird eine BU-Rente ausgezahlt.

Für wen ist Perikon geeignet?

Die Gothaer Dread Disease Versicherung Perikon eignet sich für jeden, der sich für den Fall einer schweren Erkrankung finanziell absichern möchte. Erkrankt man an einer definierten schweren Krankheit, zahlt die Perikon eine individuell festgelegte Summe aus, über die man frei verfügen und zum Beispiel teurere Therapiemethoden, Medikamente oder nötige Umbaumaßnahmen des Eigenheims oder der Wohnung finanzieren kann. Im Todesfall erhalten die Angehörigen die vereinbarte Summe.

Perikon eignet sich aber auch für weitere finanzielle Absicherung, da die schwere Krankheiten Versicherung zusätzlich um eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung kombiniert werden kann. Darüber hinaus kann man den Versicherungsschutz mit dem sogenannten Invaliditätsbaustein erweitern, der finanzielle Unterstützung bei Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit bietet.

Allgemeine Leistungen der Gothaer Perikon

Wird beim Versicherungsnehmer eine der in den Leistungsbeschreibungen definierten Krankheiten diagnostiziert, besteht Anspruch auf den Erhalt der vereinbarten Versicherungssumme. In den meisten Fällen besteht dieser Anspruch, wenn seit der Diagnosestellung 28 Tage vergangen sind und der Versicherungsnehmer noch lebt. Nach dem ersten Leistungsfall endet der Vertrag automatisch, die Summe wird demnach nur einmalig gezahlt.

Kinder zwischen einem und achtzehn Jahren sind kostenfrei mitversichert. Allerdings erhalten Kinder des Versicherungsnehmers nur ein Drittel der Versicherungssumme, wobei die ausgezahlte Summe maximal 25.000 Euro beträgt. Mitversicherte Kinder erhalten die Leistungen ebenfalls nur einmalig, der Versicherungsschutz des Versicherungsnehmers bleibt im Leistungsfall des Kindes unberührt.

Die Versicherung ist Fondsgebunden, was bedeutet, dass die Möglichkeit besteht, eine Überschussbeteiligung und somit im Leistungsfall mehr Geld zu erhalten, als vereinbart. Außerdem erlaubt die Gothaer Nachversicherung bei bestimmten Anlässen und bietet die Möglichkeit, die Beitragszahlungen nach den ersten fünf Versicherungsjahren drei Monate bis zwei Jahre lang auszusetzen, wenn sich die eigene finanzielle Situation zum Beispiel aufgrund von Arbeitslosigkeit verschlechtert.

Versicherte Krankheiten

Der Versicherungsschutz umfasst insgesamt 31 Krankheiten. In den Leistungsbeschreibungen sind Definitionen aller versicherten Krankheiten aufgeführt, denen man genau entnehmen kann, in welchen Fällen die Leistungen erbracht werden und in welchen nicht. So gilt beispielsweise für Krebs eine dreimonatige Wartezeit. Das bedeutet, dass keine Leistungen erbracht werden, wenn die ersten Krebssymptome bereits innerhalb der ersten drei Monate nach der ersten Beitragszahlung auftreten.

Folgende schwere Krankheiten sind versichert:

  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
  • Erkrankung des Herzmuskels (Kardiomyopathie)
  • Schlaganfall (Apoplektischer Insult)
  • Chronisches Nierenversagen (Anurie)
  • Krebs
  • Hirntumor (Gutartiger Hirntumor bzw. benigner Hirntumor)
  • Multiple Sklerose – schubförmiger Verlauf
  • Multiple Sklerose – chronisch voranschreitender (progredienter) Verlauf
  • Lähmung
  • Kinderlähmung (Poliomyelitis)
  • Parkinson’sche Krankheit
  • Schwere Motoneuronerkrankung
  • Blindheit
  • Gehörlosigkeit
  • Verlust der Sprache
  • Verlust von Gliedmaßen
  • Schwere Verbrennungen, Erfrierungen und Verätzungen
  • Schwere Kopfverletzung
  • Vorübergehendes Koma
  • Dauerhaftes Koma
  • Bakterielle Hirnhautentzündung (Bakterielle Meningitis)
  • Hirngewebeentzündung (Enzephalitis)
  • HIV-Infektion – erworben durch Bluttransfusion
  • HIV-Infektion – erworben während der beruflichen Tätigkeit
  • Übrige Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Tödliche Krankheit (Terminal Illness)
  • Bypass-Operation der Herzkranzgefäße (Koronararterien)
  • Operation der Hauptschlagader (Aorta)
  • Operation der Herzklappen
  • Organtransplantation
  • Aplastische Anämie
  • Schwerer Unfall
  • Rheumatische Arthritis (Polyarthritis)

Zusatzmodule

Der Versicherungsschutz der Gothaer Dread Disease Versicherung Perikon lässt sich mittels optionaler Bausteine erweitern. Der Basisschutz umfasst eine Kapitalzahlung im Todesfall oder einer schweren Krankheit. Weiteren Schutz bieten folgende Optionen und Zusatzbausteine:

BU-Baustein: Berufsunfähigkeitsversicherung

Der BU-Baustein erweitert den Versicherungsschutz um eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung. In diesem Fall zahlt die Gothaer eine regelmäßige Berufsunfähigkeitsrente, wenn der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig wird. Das gilt auch, wenn die Berufsunfähigkeit aufgrund von Pflegebedürftigkeit eintritt.

Invaliditätsbaustein: Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit

Der Invaliditätsbaustein erweitert die Gothaer Perikon um finanzielle Unterstützung im Falle von Pflegebedürftigkeit oder Erwerbsunfähigkeit. In beiden Fällen wird eine Einmalzahlung ausgezahlt, die bis zum Alter von 55 Jahren der vollständigen vereinbarten Summe beträgt und in den Folgejahren jährlich anteilig abnimmt. Ab einem Alter von 59 Jahren erhält der Versicherungsnehmer im Leistungsfall noch 50 Prozent der Summe.

Ist eine schwere Krankheit der Grund der Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit bzw. tritt beides zeitgleich auf, werden nur die Leistungen der schweren Krankheit erbracht. Bei gleichzeitiger Erwerbsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit werden nicht die Leistungen für beides erbracht, sondern nur die der Pflegebedürftigkeit.

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