Dread Disease Versicherungen

Dread Disease Versicherung – Schwere Krankheiten Vorsorge

Die Dread Disease Ver­si­che­rung ist eine noch nicht beson­ders bekannte Ver­si­che­rungs­form, die die Ver­si­che­rungs­lü­cken schließt, wel­che zwi­schen Lebens­ver­si­che­rung, Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung und Kran­ken­ver­si­che­rung bestehen, näm­lich den Ver­lust der Arbeits­kraft durch Erkran­kun­gen wie Par­kin­son, Mul­ti­ple Skle­rose oder schwere Fälle von Krebs.

Bei die­sen soge­nann­ten schwe­ren Krank­hei­ten han­delt es sich um Erkran­kun­gen, deren Fol­gen sowohl see­lisch als auch finan­zi­ell dra­ma­tisch sein kön­nen. Eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung bezahlt in den meis­ten die­ser Fälle nichts, denn oft­mals ist zumin­dest eine theo­re­ti­sche Arbeits­fä­hig­keit auch mit sol­chen Krank­hei­ten noch gege­ben. Eine Kran­ken­ver­si­che­rung kommt im Nor­mal­fall ledig­lich für not­wen­dige Behand­lun­gen auf, lässt den Betrof­fe­nen ansons­ten jedoch meist allein. Genau dage­gen kann man sich mit einer Dread Disease Ver­si­che­rung absi­chern.

Was genau sind Dread Diseases bzw. Schwere Krankheiten oder auch Critical Illness?

Der Begriff Dread Disea­ses, Cri­ti­cal Ill­ness oder auch schwere Krank­hei­ten umfasst Krank­hei­ten, die mit einer schwe­ren gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gung ein­her­ge­hen und nicht nur see­li­sche Schä­den, son­dern in der Regel auch enorme finan­zi­elle Belas­tun­gen nach sich zie­hen.

Es gibt keine ein­heit­li­che Liste von Krank­hei­ten, die als Dread Disease klas­si­fi­ziert sind. Zudem sind einige Krank­hei­ten bei man­chen Ver­si­che­rern nicht ver­si­chert oder erst in einem umfas­sen­de­ren Tarif. Aller­dings gibt es eine Art Min­dest­ver­si­che­rungs­schutz, der die häu­figs­ten schwe­ren Krank­hei­ten umfasst.

Krankheiten, die eine Dread Disease Versicherung standardmäßig versichert

Stan­dard­mä­ßig, also in der Regel bei jeder Dread Disease Ver­si­che­rung, sind fol­gende Krank­hei­ten ver­si­chert:

  • Krebs
  • Herz­in­farkt
  • Schlag­an­fall
  • Bypass am Her­zen
  • Nie­ren­ver­sa­gen
  • Mul­ti­ple Skle­rose
  • HIV bzw. Aids durch Blut­trans­fu­sion
  • Sin­nes­ver­lust (bspw. Erblin­dung, Sprach­ver­lust)

Es muss an die­ser Stelle erneut dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, dass diese Liste nicht den tat­säch­li­chen Min­dest­ver­si­che­rungs­schutz dar­stellt. Je nach Tarif und Anbie­ter kön­nen im Basis­schutz wei­tere schwere Krank­hei­ten mit­ver­si­chert sein oder einige Krank­hei­ten wer­den durch andere schwere Krank­hei­ten ersetzt. Jede Dread Disease Ver­si­che­rung sollte jedoch einen Groß­teil der hier genann­ten Krank­heits­bil­der abde­cken.

Weitere schwere Krankheiten, die eine Dread Disease Versicherung absichern kann

Wie bereits ange­merkt, gibt es keine abso­lute Liste schwe­rer Krank­hei­ten. Ins­ge­samt gibt es über 45 schwere Krank­hei­ten, gegen deren Fol­gen man sich mit einer Dread Disease Ver­si­che­rung absi­chern kann. Oft gel­ten auch fol­gende schwere Krank­hei­ten bzw. Krank­heits­fol­gen oder Ereig­nisse als Dread Disea­ses:

  • Alz­hei­mer
  • Aor­ten­plas­tik (Herz­klap­pen­ope­ra­tion)
  • Aplas­ti­sche Anämie
  • Arthri­tis
  • Bak­te­ri­elle Menin­gi­tis (Hirn­haut­ent­zün­dung)
  • Creutz­feldt-Jakob
  • Dau­er­hafte Hirn­druck­erhö­hung
  • Demenz
  • Epi­lep­sie
  • Erblin­dung
  • Fol­gen schwe­rer Unfälle
  • For­men der Ata­xie
  • Gehirn­tu­mor
  • Herz­mus­kel­er­kran­kun­gen
  • Hirn­ge­we­be­ent­zün­dun­gen
  • Hirn­ven­en­throm­bose
  • Kin­der­läh­mung
  • Koma
  • Leber­er­kran­kun­gen
  • Mul­ti­ple Sys­te­ma­tro­phie
  • Neu­robor­re­liose
  • Neu­ro­sar­koi­dose
  • Ope­ra­tion der Haupt­schlag­ader
  • Organ­trans­plan­ta­tion
  • Par­kin­son
  • Pro­gres­sive supra­nu­kle­äre Blick­pa­rese
  • Schwere Ein­schrän­kun­gen der men­ta­len Leis­tungs­fä­hig­keit
  • Schwere Erfrie­run­gen
  • Schwere Lun­gen­er­kran­kung
  • Schwere Ver­ät­zun­gen
  • Schwere Ver­bren­nun­gen
  • Sprach­ver­lust
  • Taub­heit / Gehör­ver­lust
  • Töd­li­che Krank­hei­ten
  • Ver­lust von Glied­ma­ßen

Versicherung für Schlüsselkräfte/Keyperson in Unternehmen

Eine Unter­art der Dread Disease Ver­si­che­rung ist die Ver­si­che­rung von soge­nann­ten Schlüs­sel­kräf­ten, die auch als Key­man oder auch Key­per­son bezeich­net wer­den. Mit der Dread Disease Keyman/Keyperson Ver­si­che­rung kön­nen sich Unter­neh­men für den Fall ver­si­chern, dass ein wich­ti­ger Mit­ar­bei­ter an einer schwe­ren Krank­heit erkrankt und daher eine gewisse Zeit lang aus­fällt.

Da es für viele Unter­neh­men kaum mög­lich ist, einen Mit­ar­bei­ter in einer Schlüs­sel­po­si­tion im Krank­heits­fall pro­bat zu erset­zen, bedeu­tet die Erkran­kung der Fach­kraft in der Regel auch einen gro­ßen finan­zi­el­len Ver­lust. Erkrankt ein wich­ti­ger Mit­ar­bei­ter an einer der obene beschrie­be­nen Krank­hei­ten, zahlt der Ver­si­che­rungs­an­bie­ter die ver­ein­barte Deckungs­summe in vol­ler Höhe an den Betrieb aus. Die meis­ten Dread Disease Key­man Ver­si­che­run­gen erbrin­gen diese Leis­tung auch, wenn der Mit­ar­bei­ter spon­tan ver­stirbt.

Eine Dread Disease Key­man Ver­si­che­rung ist vor allem für Unter­neh­men inter­es­sant, deren rei­bungs­lo­ser Betrieb von bestimm­ten Mit­ar­bei­tern abhän­gig ist, deren Aus­fall grö­ßere finan­zi­elle Ein­bu­ßen bedeu­ten würde. Die Bei­träge für eine Dread Disease Key­man Ver­si­che­rung kön­nen im Nor­mal­fall als Betriebs­aus­gabe abge­setzt wer­den.

Wich­tig: Der ver­si­cherte Mit­ar­bei­ter ist nicht der Ver­si­che­rungs­neh­mer. Schließt ein Arbeit­ge­ber für einen Ange­stell­ten eine Dread Disease Key­man Ver­si­che­rung ab, ist er der Ver­si­che­rungs­neh­mer und erhält als sol­cher die Leis­tun­gen. Der schwer erkrankte Mit­ar­bei­ter selbst hat kei­nen Anspruch auf Zah­lun­gen, sofern er keine eigene Dread Disease Ver­si­che­rung abge­schlos­sen hat.

Funktionsweise und Leistungen einer Dread Disease Versicherung

Der Leis­tungs­um­fang von Dread Disease Ver­si­che­run­gen unter­schei­det sich je nach Tarif und Anbie­ter. Es ist daher beson­ders wich­tig, dass die schwe­ren Krank­hei­ten ver­si­chert sind, vor denen man am meis­ten Angst hat, seine Arbeit umfas­send beein­träch­ti­gen oder bei denen auf­grund der Fami­li­en­ge­schichte ein erhöh­tes Krank­heits­ri­siko besteht.

Wie bei jeder Ver­si­che­rungs­art bezahlt man bei einer Dread Disease Ver­si­che­rung regel­mä­ßige Bei­träge und erhält im Scha­dens­fall ent­spre­chende Leis­tun­gen. Im Ver­gleich mit einer Kran­ken­ver­si­che­rung oder einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zei­gen sich die Beson­der­hei­ten der Dread Disease Ver­si­che­rung sofort.

Eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung leis­tet regel­mä­ßige Ren­ten­zah­lun­gen im Scha­dens­fall, eine Kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt die Kos­ten für not­wen­dige medi­zi­ni­sche Maß­nah­men, die auf­grund eines Unfalls oder einer Erkran­kung getrof­fen wer­den müs­sen. Tritt ein Scha­dens­fall ein, der mit einer Dread Disease Ver­si­che­rung ver­si­chert ist, erhält der Ver­si­che­rungs­neh­mer eine Ein­mal­zah­lung in Höhe der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­summe.

Aus­schlag­ge­bend ist dabei der Zeit­punkt der Dia­gnose. Bei einer Dread Disease Ver­si­che­rung ist es nicht rele­vant, ob der Ver­si­che­rungs­neh­mer nach der Erkran­kung tat­säch­lich berufs­un­fä­hig ist. Auch der tat­säch­li­che finan­zi­elle Bedarf, der durch die schwere Krank­heit ent­steht, ist von kei­ner­lei Bedeu­tung, die Dread Disease Ver­si­che­rung bezahlt den ver­ein­bar­ten Betrag pau­schal.

Warum pauschale Einmalzahlung bei einer Dread Disease Versicherung?

Die pau­schale Ein­mal­zah­lung dient der finan­zi­el­len Absi­che­rung nach der Dia­gno­se­stel­lung. Alter­na­tiv kann man auch sagen, dass man mit der Dread Disease Ver­si­che­rung auf ein finan­zi­el­les Pols­ter zurück­grei­fen kann, mit dem man sich auf die Zeit mit und nach der schwe­ren Krank­heit vor­be­rei­ten kann.

Das Geld steht dem Ver­si­che­rungs­neh­mer unein­ge­schränkt zur Ver­fü­gung, es ist nicht an einen bestimm­ten Zweck gebun­den. Der Gedanke dahin­ter ist, dass der Ver­si­che­rungs­neh­mer im Krank­heits­fall nicht an die Beschrän­kun­gen der Kran­ken­kas­sen gebun­den ist, sodass er zum Bei­spiel Spe­zia­lis­ten kon­sul­tie­ren kann, für die die Kran­ken­kasse die Kos­ten nicht oder nur ein­ge­schränkt über­nimmt.

Zusätz­li­che unter­stüt­zende The­ra­pie­maß­nah­men sind ein wei­te­rer sinn­vol­ler Ver­wen­dungs­zweck für das Geld der Ver­si­che­rung, ebenso die even­tu­ell nötige Anschaf­fung teu­rer medi­zi­ni­scher Geräte für die spä­tere Pflege daheim oder der bar­rie­re­freie Umbau der Behau­sung des Erkrank­ten. Dar­über hin­aus kann man sich das zusätz­li­che Geld frei ein­tei­len und zum Bei­spiel die Kos­ten eines pri­va­ten Pfle­ge­diens­tes über einen gewis­sen Zeit­raum damit abde­cken.

Alter­na­tiv kann man das Geld auch anle­gen und sich damit selbst eine monat­li­che Rente zah­len. Stif­tung Waren­test hat im Jahr 2012 vor­ge­rech­net, dass eine Ver­si­che­rungs­summe von 300.000 Euro bei einem Zins­satz von 2,5 Pro­zent und ent­spre­chen­dem Aus­zah­lungs­plan aus­rei­chen würde, um sich selbst etwa 15 Jahre lang jeden Monat 2.000 Euro Rente aus­zah­len zu kön­nen.

Dread Disease Versicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Oft wird gefragt, ob eine Dread Disease eine Alter­na­tive zu einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist und ob man seine BU dadurch erset­zen kann. Eine schwere Krank­hei­ten Ver­si­che­rung ist eher eine sinn­volle Ergän­zung als ein Ersatz für eine BU. Der Haupt­un­ter­schied ist, dass man von einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung eine monat­li­che Rente aus­ge­zahlt bekommt und die Gründe der Berufs­un­fä­hig­keit eher neben­säch­lich sind. Bei einer Dread Disease Ver­si­che­rung erhält man dage­gen eine Ein­mal­zah­lung, wenn man an einer der ver­si­cher­ten Krank­hei­ten erkrankt.

Eine BU Ver­si­che­rung dient somit pri­mär der Exis­tenz­si­che­rung im Falle des Arbeits­kraft­ver­lusts und ist eine Vor­sor­ge­ver­si­che­rung. Eine Dread Disease Ver­si­che­rung dage­gen ist von den Aus­wir­kun­gen der ver­si­cher­ten Erkran­kun­gen unab­hän­gig, auch wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer wie­der voll­stän­dig gesund wird, wer­den keine Leis­tun­gen zurück­ge­for­dert. Das Geld soll es dem Ver­si­che­rungs­neh­mer ermög­li­chen, sich die beste (und damit meist auch teu­erste) medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, sowie mög­li­che Inves­ti­tio­nen wie einen bar­rie­re­freien Woh­nungs­um­bau leis­ten zu kön­nen.

Dread Disease Versicherung als Alternative zur Krankenversicherung?

Eine Dread Disease Ver­si­che­rung ist kein Ersatz für eine Kran­ken­ver­si­che­rung. Eine Kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt die Kos­ten not­wen­di­ger medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung, inklu­sive Ope­ra­tio­nen, Unter­su­chun­gen und einem Teil der Medi­ka­mente. Im Ver­gleich zur Kran­ken­ver­si­che­rung zeigt sich, dass eine Dread Disease Ver­si­che­rung für kei­ner­lei Behand­lungs­kos­ten auf­kommt, auch nicht für die, die bei der The­ra­pie ver­si­cher­ter Erkran­kun­gen anfal­len.

Alle Kos­ten, die im Zusam­men­hang mit der Erkran­kung anfal­len, muss der Ver­si­che­rungs­neh­mer ohne Kran­ken­ver­si­che­rung selbst tra­gen. Dafür erhält er schließ­lich die Ver­si­che­rungs­summe aus­ge­zahlt. Eine Dread Disease Ver­si­che­rung ist kein Ersatz, son­dern eine Ergän­zung zusätz­lich zur Kran­ken­ver­si­che­rung. Die medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung wird von der Kran­ken­kasse bezahlt, wie auch die Behand­lung schwe­rer Krank­hei­ten. Mit einer Dread Disease Ver­si­che­rung hat der Ver­si­che­rungs­neh­mer den gro­ßen Vor­teil, dass er Zuzah­lun­gen für spe­zi­elle Behand­lungs­me­tho­den und Fol­ge­kos­ten pro­blem­los selbst bezah­len kann.

Wer bietet Dread Disease Versicherungen an?

Bei die­ser Art der Ver­si­che­run­gen han­delt es sich um eine rela­tiv neue Ver­si­che­rungs­form in Deutsch­land. Dem­entspre­chend ist auch die Zahl der Anbie­ter von Schwere Krank­hei­ten Ver­si­che­run­gen noch recht klein. Ins­ge­samt gibt es der­zeit nur wenige Anbie­ter von Dread Disease Ver­si­che­run­gen. Diese Anbie­ter las­sen sich in zwei Grup­pen ein­tei­len, näm­lich in die, die eigen­stän­dige Dread Disease Ver­si­che­run­gen anbie­ten und die­je­ni­gen, jene die Schwere Krank­hei­ten Ver­si­che­rung als Zusatz­op­tion im Rah­men von ande­ren Ver­si­che­run­gen, wie Berufs­un­fä­hig­keits- oder Unfall­ver­si­che­rung im Port­fo­lio haben.

Die meis­ten Anbie­ter leis­ten im Krank­heits­fall eine Ein­mal­zah­lung. Auf dem Gebiet der Dread Disease Ver­si­che­rung als Zusatz­op­tion von ande­ren Ver­si­che­run­gen ist bei man­chen Anbie­tern auch eine Aus­zah­lung in Ren­ten­form mög­lich.

Selbstständige Dread Disease Versicherung Anbieter

Einige Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men bie­ten eine Dread Disease Ver­si­che­rung als selbst­stän­dige Ver­si­che­rungs­po­lice an. Diese sind in alpha­be­ti­scher Rei­hen­folge:

Dread Disease Versicherung als Option anderer Versicherungen

Von den oben genann­ten Schwere Krank­hei­ten Asse­ku­ran­zen kön­nen einige auch als Zusatz­op­tion mit ande­ren Ver­si­che­run­gen kom­bi­niert wer­den. Die Ver­si­che­run­gen, die eine Dread Disease Ver­si­che­rung als Tarif­op­tion anbie­ten sind, in alpha­be­ti­scher Rei­hen­folge:

Was kostet eine Dread Disease Versicherung?

Was eine sol­che Ver­si­che­rung kos­tet, lässt sich nicht pau­schal beant­wor­ten, denn die Bei­trags­höhe wird von unter­schied­li­chen Fak­to­ren beein­flusst. Güns­tige Dread Disease Ver­si­che­run­gen gibt es schon ab etwa 30 Euro pro Monat. Unter gewis­sen Umstän­den kann eine Schwere Krank­hei­ten Ver­si­che­rung aller­dings auch Kos­ten im obe­ren drei­stel­li­gen Bereich ver­ur­sa­chen. Nut­zen Sie unse­ren Ver­gleich.

Die Bei­trags­höhe wird im Ein­zel­fall indi­vi­du­ell fest­ge­legt. Sie ist abhän­gig von Fak­to­ren wie der Höhe der Ver­si­che­rungs­summe, der Ver­trags­lauf­zeit, dem Leis­tungs­um­fang, dem Alter des Ver­si­che­rungs­neh­mers oder auch des­sen Gesund­heits­zu­stand und Lebens­stil (bspw. Rau­cher oder Nicht­rau­cher). Außer­dem gibt es unter­schied­li­che Bei­träge für Ange­stellte, Selbst­stän­dige, Sin­gles und Fami­lien, sowie für eine Dread Disease Key­man Ver­si­che­rung für Fir­men.

Ein gro­ßer Unter­schied ist zudem, ob es sich bei der Disease Ver­si­che­rung um eine selbst­stän­dige Ver­si­che­rung han­delt oder ob sie als Tarif­op­tion im Rah­men einer ande­ren Ver­si­che­rung abge­schlos­sen wird.

Dass die Kos­ten einer der­ar­ti­gen Ver­si­che­rung nicht so ein­fach bere­chen- und ver­gleich­bar sind, wie bei­spiels­weise bei Haft­pflicht- oder Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen, wird anhand fol­gen­der Bei­spiel­be­rech­nun­gen deut­lich, wel­che aus dem Info­ma­te­rial „Kun­den­flyer – Schwere Krank­hei­ten Vor­sorge“ der Canada Life ent­nom­men sind. Das Info­ma­te­rial lässt sich über die­sen Link her­un­ter­la­den, die Bei­spiele basie­ren auf dem Kun­den­flyer Stand 08/2014. Alle Ver­si­che­rungs­neh­mer sind Nicht­rau­cher.

Ver­si­che­rungs­neh­mer Lauf­zeit Ver­si­che­rungs­summe Monat­li­che Bei­träge
Mann / Frau (25)

 

Lebens­lang

 

45.711,40 Euro

 

30,00 Euro

 

Fami­lie: Mann (30), Frau (27), 2 Kin­der (2 / 4) 35 Jahre 50.000 Euro pro Eltern­teil, 35.000 Euro pro Kind bis 18 Jahre 43,96 Euro

 

Noch deut­li­cher wird die Wich­tig­keit des indi­vi­du­el­len Ver­gleichs, wenn man den eben­falls in genann­tem Flyer ver­öf­fent­lich­ten Fall eines 40 Jahre alten Geschäfts­füh­rers / Selbst­stän­di­gen betrach­tet, wel­cher unter­schied­li­che Optio­nen durch­spielt, näm­lich in Bezug auf die Ver­si­che­rungs­summe und die Länge des Ver­si­che­rungs­zeit­raums.

Ver­si­che­rungs­summe Absi­che­rung bis Alter Monat­li­che Bei­träge
100.000 Euro 55 Jahre 62,11 Euro
65 Jahre 76,55 Euro
200.000 Euro 55 Jahre 112,95 Euro
65 Jahre 142,05 Euro

Was ist beim Abschluss einer Dread Disease Versicherung zu beachten?

Vor Abschluss einer Dread Disease Ver­si­che­rung sollte man sich im Ide­al­fall von einem unab­hän­gi­gen Ver­si­che­rungs­be­ra­ter bera­ten las­sen, denn die ver­schie­den Dread Disease Ange­bote unter­schei­den sich teil­weise sowohl von den Bei­trä­gen als auch den Leis­tun­gen enorm. Bes­ser ist es natür­lich sich im Vor­feld auch selbst infor­mie­ren um zu wis­sen, was beson­ders zu beach­ten ist, wenn man die für sich selbst beste Schwere Krank­hei­ten Ver­si­che­rung abschlie­ßen möchte.

Zwei wich­tige Aspekte sind Karenz- und War­te­zeit. Die War­te­zeit ist die Zeit zwi­schen Ver­si­che­rungs­be­ginn und dem Anfang des Ver­si­che­rungs­schut­zes. Man­che DD Ver­si­che­run­gen haben unter­schied­lich lange War­te­zei­ten, je nach Krank­heit. Es kann also sein, dass die War­te­zeit bereits um ist, sprich, dass Ver­si­che­rungs­schutz besteht, man jedoch keine Leis­tung erhält, sollte man an einer bestimm­ten Krank­heit erkran­ken, für die eine län­gere War­te­zeit gilt.

Die Karenz­zeit dage­gen bezeich­net den Zeit­raum zwi­schen Scha­dens­fall und Leis­tungs­aus­zah­lung. Im Schnitt beträgt die Karenz­zeit etwa zwei Wochen, das heißt, dass der Erkrankte nur zwei Wochen lang auf das Geld der Dread Disease Ver­si­che­rung war­ten muss. Es gibt aber auch andere Ange­bote, wie die Schnell­Hilfe der Nürn­ber­ger Ver­si­che­rung, wel­che die Leis­tun­gen erst erbringt, wenn der schwer Erkrankte nach der Dia­gnose wei­tere 30 Tage über­lebt hat.

Die Höhe der Ver­si­che­rungs­summe und der Bei­träge ist natür­lich ein zusätz­li­cher wich­ti­ger Aspekt, genauso wie der Umfang des Leis­tungs­ka­ta­logs. Der Leis­tungs­ka­ta­log sollte min­des­tens die schwe­ren Krank­hei­ten umfas­sen, die man am meis­ten fürch­tet, sta­tis­tisch häu­fig vor­kom­men bzw. die in der Fami­lie schon mal vor­ge­kom­men sind. Gene­rell gilt aber, je mehr Krank­hei­ten ver­si­chert sind, desto bes­ser.

Eben­falls wich­tig sind mög­li­che Zusatz­leis­tun­gen, bei­spiels­weise die kos­ten­lose Mit­ver­si­che­rung von Kin­dern und Leis­tungs­zah­lun­gen an die Fami­lie im Todes­fall. Sel­ten gibt es auch die Mög­lich­keit, sich gegen eine Zwei­terkran­kung zu ver­si­chern, denn in der Regel endet der Ver­si­che­rungs­schutz nach der ers­ten schwe­ren Erkran­kung. Eine sol­che Option wird meis­tens als „Second Event“ bezeich­net.

Wel­che Form der Dread Disease Ver­si­che­rung man wählt, sollte man sich auch im Vor­feld über­le­gen. Man muss sich ent­schei­den, ob man eine fonds­ge­bun­dene Ver­si­che­rung abschließt oder nicht. Der Vor­teil einer fonds­ge­bun­de­nen Dread Disease Ver­si­che­rung ist, dass die Bei­träge in Fonds inves­tiert wer­den und man nach Ablauf des Ver­si­che­rungs­schut­zes oder bei vor­zei­ti­ger Kün­di­gung Anspruch auf Über­schuss­be­tei­li­gung hat, wenn der Ver­si­che­rer mit den Inves­ti­tio­nen Gewinne erwirt­schaf­tet hat.

Auf der Nega­tiv­seite steht die Tat­sa­che, dass die Bei­trags­höhe von der Fonds­ent­wick­lung abhän­gig ist. Stellt der Ver­si­che­rer fest, dass Risiko und Kos­ten durch Fonds­ver­mö­gen und Bei­trags­zah­lun­gen nicht mehr gedeckt wer­den kön­nen, kann er die Bei­träge erhö­hen oder alter­na­tiv die Ver­si­che­rungs­summe redu­zie­ren.